Dänemarks Umweltpolitik:
Naturschutz auf vernünftige Art
       

 

Der Schutz der Umwelt genießt in Dänemark seit vielen Jahren hohe Priorität, und das auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene. So war Dänemark im Jahre 1971 eines der ersten Länder, das ein eigenes Ministerium für Umwelt- und Naturschutz einrichtete. Und es ist sicherlich kein Zufall, dass vor wenigen Jahren Kopenhagen Sitz der Europäischen Umweltagentur wurde und dass die in der EU für Umweltfragen zuständige Kommissarin aus Dänemark kommt.
Natürlich wird die Natur in Dänemark nicht unter einer gläsernen Glocke gehalten, das Betreten ist jederzeit erlaubt, und es existieren sogar Vorschriften im Naturschutzgesetz, die der Öffentlichkeit ein Recht auf unmittelbaren Zutritt zur Natur geben. Dennoch sollte jeder beachten, dass es auch im kleinen Königreich Erlaubtes und Unerlaubtes beim Aufenthalt in der Natur gibt.
Das Allerwichtigste ist, dass jeder einzelne überlegt und die Natur schont. Dass wir alle realisieren, dass wir in der dänischen Natur zu Besuch sind und uns deshalb als gute und rücksichtsvolle Gäste aufführen.

Teils aus Rücksicht auf die Pflanzen und Tiere, die in der Natur leben und teils aus Rücksicht auf die Menschen, die von dieser Natur leben.
Regeln für den öffentlichen Zutritt zur dänischen Natur und Ratschläge für den Naturfreund sind im Büro der »hyggelige« Dänen erhältlich.