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In einem wunderschönen, reetgedeckten
Haus ist das Büro unseres
Ferienhausvermieters untergebracht. Wir bekommen den Schlüssel, ein paar Zettel mit Gebrauchansweisungen für
unser Haus und dazu den Hinweis, dass gleich jemand kommt, wenn etwas nicht funktionieren sollte. Wir fühlten
uns wie bei Freunden.
Das gelbe Holzhaus, das für zwei Wochen
unseres ist, liegt mitten in
den Dünen, umfriedet von einem niedrigen Zaun gegen den Wind.
"Sand" jubelt Jula und schaufelt und siebt, während wir das Auto auspacken.
Zu den Dünenhäusern führen jeweils nur schmale Stichstrassen, wunderbar, das Kind kann spielen,
wir müssen es nie ängstlich zurückpfeifen, wenn wir irgendwo ein Motorengeräsch hören.
Innen ist unser Ferienhaus sachlich, praktisch gut. Wir haben verschwenderisch viel Platz, eigentlich könnte
das Haus acht Personen aufnehmen. Als Spätbucher mussten wir eben nehmen, was es noch gab. Aber mit kleinem
Kind hat man sowieso nie zuviel Platz. Und dass uns unsere Hamburger Freunde am Wochenende besuchen können,
ist auch nicht schlecht.
Der Wind trägt Wellenrauschen bis ans
Haus. Also nichts wie ans Meer. Die kurze Strecke schafft auch unsere Kleine zu Fuss, vom Haus ins Nass sind es
nur etwa 300 Meter. Über uns Sonne, unter den Füssen warmer Sand, kaum Menschen, es ist zum Seufzen schön.
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