Welt am Sonntag / 6.12.1998

November an der Nordsee

           
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bliebe ein Wort über Vejers Strand zu sagen. Das ist eine tiefgestaffelte, hochgetürmte Dünenlandschaft an einem unglaublich langen, unglaublich einsamen Norsee-Strand nördlich von Esbjerg. Seine naturbelassene Einsamkeit resultiert zugegeben teilweise daraus, dass die tapfere Dänemark-Armee irgendwo im Hinterland das Schiessen übt.


Man hört es, nicht immer, auch nicht immer öfter, aber manchmal eben schon. Doch da es selbst die als Pazifisten ausgewiesenen Dänen nicht daran hinderte, just dort die schönsten, individuellsten und originellsten Häuschen zu bauen (von prähistorisch bis postmodern), wer sind wir, uns da zu zieren.

Zumal wenn der Novembersturm Tür und Fenster strikt geschlossen hält.
Also Erklärung und Entwarnung.