Die Geschichte von Vejers Strand


"Der kleine Ferienort an der jütländischen Nordseeküste kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, eine Historie, die von verwegenen Fischern, tückischen Riffen und gefährlichen Klippen geprägt war. Tempi passati – heute formen erholungssuchende Familien das Bild."

Der kleine Ferienort an der jütländischen Nordseeküste kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, eine Historie, die von verwegenen Fischern, tückischen Riffen und gefährlichen Klippen geprägt war. Tempi passati - heute formen erholungssuchende Familien das Bild.

In schriftlichen Quellen wird das heutige Vejers erstmalig anno 1443 unter dem Namen Wedersøe genannt, eine erste kartografische Erwähnung des Ortes überhaupt geht auf das Jahr 1642 zurück. Zu dieser Zeit erhielt der Kartograf Johannes Mejer von seiner Majestät König Christian IV die Aufgabe, die Küste von Varde bis Glückstad zu erfassen. Auf Mejers Karte wirdWeyersan einem See liegend erwähnt. Damals war der Ort in einer ungastlichen, windzerzausten Landschaft rund drei Kilometer von der Nordsee entfernt; Vejers hatte, wie damalige Dorfgemeinschaften an der Westküste auch, sein Fischerdorf Vesterside. Dies lag westlich von Vejers, an der Mündung des Ålestrøm. Das Meer vor Vejers - die heutige Schreibweise stammt aus dem Jahr 1931 - war mit vielen tückischen Riffen versehen, den Seeleuten bekannt und von ihnen gefürchtet. Eine der gefährlichsten Untiefen der Welt war Horns Rev südwestlich von Vejers Strand, in alten holländischen Beschreibungen wird es "Duivels Hoorn" genannt - Teufels Horn. Unzählige Schiffe sind in den Zeiten der großen Segler auf Horns Rev auf Grund gelaufen und untergegangen.

Doch werfen wir mal die Zeitmaschine an und sausen durch die Jahrhunderte. Um 1900 erkannten die cleveren Fischer, dass es neben dem Fischfang noch eine andere Einnahmequelle gibt: Aus dem Fischerdorf wurde Vejers Strand, eine Sommerfrische wohlhabender dänischer Familien. Denn in den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg galt es für wohlhabende Familien aus Kopenhagen und den größeren Provinzstädten als mondän, einige Sommerwochen an der Nordsee zu verbringen. Vejers Strand wurde zu Dänemarks erstem und damals einzigen Nordsee-Badeort; zu dieser Zeit entstanden auch die ersten Ferienhäuser.

Von der Sommerfrische zur "Oase an der dänischen Nordseeküste"

Vejers Strand hat in den vergangenen drei Jahrzehnten eine erstaunliche Wandlung vollzogen: vom einfachen Fischerdorf zu einer der beliebtesten Destinationen der Region. Und das ohne die sonst üblichen negativen Begleiterscheinungen des Tourismus. Es gibt keine Disco, dafür die alte Räucherei "Knudedyb", in der dänische Fischspezialitäten serviert werden. Es gibt keine Animation, aber einen herrlichen Spielplatz, auf dem die Kleinen nach Herzenslust toben können. Es gibt keine noblen Boutiquen, aber kleine authentische Läden, in denen die Gäste stöbern können - von sportiven Klamotten bis zu traditionellem Kunsthandwerk. Ein Highlight für Groß und Klein ist stets die Dropskogeri, an der Kreuzung Vejers Havvej/Nordvej gelegen, in der bunte Bonbons nach alter Machart hergestellt werden.

Hier wie überall in Vejers Strand dominieren die "hyggeligen" dänischen Prinzipien: Gemütlichkeit, Authentizität und Tradition verpflichten!

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